3 Jahre KiKu-Tage: Wo Kinder Zukunft und Kultur gestalten

Das dreijährige Format des Regionalmanagement Bezirk Schwaz setzte Impulse in der Region

Drei Jahre lang waren die KiKu-Tage – die KinderKultur-Tage des Regionalmanagements Bezirk Schwaz – ein wichtiger Baustein in der Kulturregion. 2023 startete das Projekt in Schwaz gemeinsam mit dem Museum der Völker, 2024 ging es weiter nach Eben am Achensee, und 2025 fand es seinen Abschluss in Uderns in Kooperation mit der Gemeinde und dem Theaterfestival Steudltenn. Damit durchlief die Workshopreihe konsequent alle drei Talschaften des Bezirks – und entwickelte sich zu einem prägenden Format für kreative Bildung in Tirol.

Was die KiKu-Tage auszeichnet, ist ihr partizipativer Ansatz: Die Kinder arbeiteten gemeinsam mit Künstler:innen zu Zukunftsthemen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Theaterstücke, Klangperformances und bildnerische Arbeiten entstanden aus kreativem Forschergeist – und fanden ihre Bühne bei öffentlichen Abschlussveranstaltungen. Wie die Tiroler Tageszeitung in ihrer Berichterstattung vom Juli 2025 feststellt, „haben sich [die KiKu-Tage] als feste Größe in der Tiroler Kulturlandschaft etabliert.“

Elternstimmen belegen die Wirkung: Eine Mutter berichtet: „Ich habe gar nicht gewusst, dass meine Tochter so ein Talent hat – so ein Angebot hatten wir bisher nicht.“ Ein Vater ergänzt: „Nein, es ist uns nicht zu weit, wir bringen unser Kind überall hin, wo wir es fördern können.“ Solche Rückmeldungen zeigen, dass die KiKu-Tage Erfahrungsräume eröffneten, in denen Kinder sich auf eine Weise ausdrücken konnten, die über Sprache und rationales Denken hinausgeht. Durch künstlerische Mittel fanden Empfindungen, Gedanken und Haltungen eine Gestalt, die im Alltag oft verborgen bleibt. Darin liegt ihre besondere Kraft: Kinder erfahren Selbstwirksamkeit, entdecken verborgene Begabungen und gewinnen ein Vertrauen in die eigene schöpferische Stimme.

Ein weiterer entscheidender Impuls: die regionale Verankerung. Alle Workshopleiter:innen hatten einen Bezug zum Bezirk Schwaz – als hier aufgewachsene Kunstpädagog:innen oder als Kulturschaffende mit regionalem Schaffensschwerpunkt. So wurde das Projekt konsequent „von der Region für die Region“ gestaltet.

Zudem waren die KiKu-Tage Teil der Reihe „Tage der Klimakultur“, die tirolweit Projekte zu Klima und Zukunftsfragen sichtbar macht. Dadurch erhielten die Workshops nicht nur eine Bühne in der Region, sondern auch Resonanz weit über den Bezirk hinaus – als Ausdruck dafür, wie Kunst, Bildung und gesellschaftliche Fragen miteinander in Resonanz treten.

(Fotos: Regionalmanagement Bezirk Schwaz)